KOMBA FRAGT:
Die Betreuungsangebote für Kinder sind vielfach nicht ausreichend. Von Seiten der Eltern werden fehlende Betreuungsplätze und -zeiten bemängeln. Die Betreuungseinrichtungen für Kinder leiden unter Überbelegung und Fachkräftemangel. Viele Fachkräfte sind in den vergangenen Jahren aus dem Beruf ausgestiegen, da sie der andauernden Belastungssituation nicht mehr standhalten konnten.
Wie sieht aus Ihrer Sicht eine stabile Versorgung von Kindern mit Betreuungsplätzen aus? Wie wollen Sie sicherstellen, dass Beschäftigte Arbeitsbedingungen (Personalausstattung, Nachwuchsförderung) vorfinden, die eine kontinuierliche Arbeit in den Einrichtungen ermöglicht?
Jörg Lukat OB Kandidat SPD und Grüne
Ich möchte, dass Bochum beste Bildungschancen von der frühen Kindheit über die Ausbildung bis zur Weiterbildung bietet. Ein besonderes Anliegen ist mir dabei, die Schulsozialarbeit zu stärken und den Ausbau und die Erweiterung von Kitas voranzutreiben.In der Grundschule setze ich mich insbesondere nach dem Motto „früher stärken statt späternreparieren“ dafür ein, dass es in Bochum mehr Familiengrundschulzentren braucht. So schaffen wir es, dass Kinder von Anfang an gut starten und auch ihre Eltern direkt unterstützt werden. Daneben liegt mir die soziale und kulturelle Teilhabe der Kinder in der Gemeinschaft sehr am Herzen. Daher möchte ich mich dafür einsetzen, dass wir das Programm „Bildung und Teilhabe“ (BuT), aus denen gerade einkommensschwache Familien gezielt unterstützt werden, ausdehnen. Ich möchte einen Teil dazu beitragen, Schulhöfe als Lernräume zu begreifen. Schulhöfe sollen grüne sichere Orte zum Spielen, Lernen und Begegnen werden. Bildung hört nicht im Klassenraum auf. Beim Thema OGS ist das große Problem, dass das Land NRW immer noch kein OGS-Gesetz auf den Weg gebracht hat. Dabei braucht es gerade im OGS-Bereich das Prinzip der Konnexität – wenn wir als
Kommunen die Betreuungsaufgaben vom Land übernehmen, dann muss sich das Land NRW auch fair an den Kosten beteiligen. Nichtsdestotrotz gilt es für uns in den Kommunen, den OGS-Anspruch bedarfsgerecht und passgenau umzusetzen. Das wird eine große Herausforderung der kommenden Jahre. Auch bei den Kindergärten brauchen wir einen fairen Kompromiss und einen echten Finanzausgleich in NRW. Seit der Reform des Kinderbildungsgesetztes zum 1. August 2020 gab und gibt es Finanzierungslücken bei den Trägern, die durch Landesmittel nicht gedeckt wurden. Daher hat die Stadt Bochum gemeinsam mit den Bochumer Kita-Trägern im Jahr 2021, 2023 und 2025 einen durch den Rat beschlossenen Zukunftsvertrag beschlossen. Durch diesen stellt die Stadt eigene Haushaltsgelder bereit, diese Millionen-Lücken zu schließen.
Als denkbarer Oberbürgermeister will ich keine Kita in Bochum schließen müssen. Ich stehe zur Trägervielfalt in Bochum – egal ob Kita oder OGS.Sollte es also auf mich hinauslaufen, können sie sich auf mich verlassen, dass ich Druck in Düsseldorf mache. Die Kommunen dürfen bei der Betreuung unserer Kinder nicht finanziell im Regen stehen
gelassen werden.
Die U3-Betreuungsquote in den Kindergärten möchte ich in meiner Amtszeit auf mindestens 60% inBochum heben. Durch die schnellere und bessere Anerkennung ausländischer Abschlüsse möchte ich den Fachkräftemangel entgegenwirken. Auch muss darüber nachgedacht werden, ob wir durch mehr Kita-Personal im nicht pädagogischen Bereich eine Entlastung schaffen. Das Projekt „Helfende Hände“ sei hier als positives Beispiel angebracht. Solche Art der Unterstützung in den Kitas würde ich in der neuen Rolle gerne ausbauen. Langfristig muss das Ziel sein, die Grundbetreuung in den Kitas und OGS für alle Bochumerinnen und Bochumer gebührenfrei zu organisieren. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, in der Kita und der OGS eine zuverlässige Betreuung zu organisieren. Eltern und Großeltern brauchen Planbarkeit und Verlässlichkeit. Daran möchte ich als möglicher Oberbürgermeister für Bochum arbeiten.
SPD
Wir als SPD Bochum wollen die familienfreundlichste Stadt Deutschlands werden.Deshalb bauen wir das Kita-Angebot weiter aus, dabei geht es uns um ein
ganzheitliches Konzept mit einer gesunden Durchmischung von Kindertagespflege- und Kindergartenplätzen.
Wir streben bis 2030 eine 60-Prozent-Betreuungsquote an und langfristig eine gebührenfreie Grundbetreuung. Gleichzeitig setzen wir auf Qualität: bessere
Personalausstattung, Ausbau der Kitasozialarbeit und eine Fachkräfteoffensive, damit Erzieher*innen gute Arbeitsbedingungen haben. Für die
OGS setzen wir uns trotz fehlender Konzepte des Landes für den schnellen Ausbau ein – verlässlich, qualitativ und sozial gerecht.
CDU
Eine stabile Versorgung setzt zunächst voraus, dass ausreichend wohnortnahe Plätze im U3- und Ü3-Bereich zur Verfügung stehen. Daran mangelt es in Bochum nach wie vor, wobei insbesondere im U3-Bereich deutlicher Nahholbedarf besteht. Hierauf hat die CDU immer wieder hingewiesen,
hierzu hat die CDU-Ratsfraktion sich auch bei den Haushaltsberatungen positioniert. Wir setzen in diesem Zusammenhang auf eine Zusammenarbeit mit den freien Trägern, um die Lücken zu füllen – wobei es im Einzelfall auch sinnvoll sein kann, neue städtische Kitas zu bauen.
Im Hinblick auf die personelle Situation setzen wir auf gezielte Maßnahmen zur Personalgewinnung, möglichst trägerübergreifend. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Beruf attraktiver werden muss. Hier setzen wir darauf, dass im Zuge der angekündigten KiBiz-Reform die Finanzierung für eine bessere personelle Ausstattung geregelt wird. Der Fachkräftemangel braucht adäquate Antworten!
DIE GRÜNEN
Bereits jetzt ist ein Ausbauziel des Betreuungsangebots von 60 Prozent für Kinder unter drei Jahren bis 2030 festgeschrieben. Wir fordern jedoch, über dieses Ziel hinauszugehen und weitere Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren (Ü1) zu schaffen, um dem steigenden Betreuungsbedarf gerecht zu werden.
Wir wollen den Ausbau von Betriebskindergärten fördern, damit sich Beruf und Familie besser vereinbaren lassen. Unternehmen sollen ermutigt werden, eigene Betreuungsangebote für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen.
Es ist wichtig Betreuungsangebote auszubauen. Aber diese Angebote müssen für die Familien auch verlässlich sein. Deshalb müssen wir mehr tun als nur Kitas zu bauen. Dazu wollen wir das Personal in den Kitas durch zusätzliche Unterstützungskräfte wie die „Helfenden Hände“ entlasten. Ehrenamtliche und pädagogische Hilfskräfte können Aufgaben übernehmen, die den Erzieherinnen und Erziehern Freiräume für die pädagogische Arbeit schaffen.Bereits jetzt ist ein Ausbauziel des Betreuungsangebots von 60 Prozent für Kinder unter drei Jahren bis 2030 festgeschrieben. Wir fordern jedoch, über dieses Ziel hinauszugehen und weitere Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren (Ü1) zu schaffen, um dem steigenden Betreuungsbedarf gerecht zu werden.
Wir wollen den Ausbau von Betriebskindergärten fördern, damit sich Beruf und Familie besser vereinbaren lassen. Unternehmen sollen ermutigt werden, eigene Betreuungsangebote für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen.
Es ist wichtig Betreuungsangebote auszubauen. Aber diese Angebote müssen für die Familien auch verlässlich sein. Deshalb müssen wir mehr tun als nur Kitas zu bauen. Dazu wollen wir das Personal in den Kitas durch zusätzliche Unterstützungskräfte wie die „Helfenden Hände“ entlasten. Ehrenamtliche und pädagogische Hilfskräfte können Aufgaben übernehmen, die den Erzieherinnen und Erziehern Freiräume für die pädagogische Arbeit schaffen.
Um den steigenden Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern zu decken, setzen wir uns für verstärkte Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung ein. Dazu gehören attraktivere Arbeitsbedingungen, bessere Bezahlung und gezielte Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Dazu gehören auch die (schnellere) Anerkennung ausländischer Abschlüsse und die Erhöhung der PIA-Ausbildungszahlen. Die praxisintegrierte Ausbildung (PIA) ist eine duale, vergütete Ausbildung, die den theoretischen Unterricht mit der praktischen Arbeit in einer Kindertagesstätte verzahnt. Gleichzeitig wollen wir die Weiterbildung zur Fachkraft (z.B. Kinderpfleger/in) finanziell unterstützen, da die Kosten für Weiterbildung und Ausfallzeiten derzeit allein von den Trägern getragen werden. Um kurzfristige Personalengpässe zu verhindern, wollen wir Kitaträger dabei unterstützen, einen Springer*innen-Pool aufzubauen. Schon jetzt können städtische Kitas mit diesem Modell Schließtage weitestgehend vermeiden. Das erhöht die Stabilität und Verlässlichkeit der Betreuung.
DIE LINKE
Die Kita-Ausstattung gehört unserer Meinung zur Grundversorgung, die eine zentrale Aufgabe der gemeinwohlorientierten öffentlichen Hand ist. Damit Beschäftigte und Nachwuchskräfte gute und motivierende Arbeitsbedingungen vorfinden, bedarf es
- einer angemessenen, tarifgebundenen Bezahlung, die der besonderen Bedeutung der frühkindlichen Förderung gerecht wird,
- attraktiver Arbeitsbedingungen in kleineren Gruppen, die für die Beschäftigten ausreichende Ruhe-, aber auch Fortbildungszeiten vorsehen,
- einer Nachwuchsförderung, die sich vor allem an junge Männer richtet, die in der frühkindlichen Förderung immer noch weit unterrepräsentiert sind und die dazu beitragen könnten, dass dieser Bildungsbereich immer weniger als „Gedöns“ angesehen wird mit einer endlich leistungsgerechten Bezahlung.
- zusätzlicher Haushaltsmittel, die unseres Erachtens im Bildungsbereich vorrangiger einzusetzen sind als im Straßenbau.
- Mittelfristig allerdings einer Steuerpolitik, die Reichen und Vermögenden einen deutlich stärkeren Solidarbeitrag abverlangt.
Pardis Parinejad- Oberbürgermeisterkandidat für Bochum (parteilos)
Eine stabile Versorgung bedeutet für mich:
verbindlicher Ausbau von Kita- und OGS-Plätzen mit jährlichem Monitoring („Bochumer Betreuungspakt“), Personaloffensive durch Springerpools, Entlastung von Fachkräften durch Verwaltungsassistenz, Supervision und bessere Arbeitsbedingungen. Nachwuchsförderung über duale Ausbildungswege, Praxisplätze und bezahlbaren Wohnraum. Familien entlasten wir durch niedrige bzw. beitragsfreie Beiträge und eine gute schulische Ausstattung.
UWG
Fehlende Plätze, überlastete Einrichtungen und Fachkräftemangel belasten Familien wie Beschäftigte gleichermaßen. Wir setzen daher auf pragmatische Lösungen statt
ideologischer Debatten. Eine stabile Versorgung gelingt nur, wenn Stadt und Träger Prioritäten setzen: gezielter Ausbau von Betreuungsplätzen dort, wo der Bedarf am größten ist, flexible Betreuungszeiten, die den Alltag der Familien wirklich abbilden, und vorausschauende Planung von Neubauten und Personal. Gleichzeitig müssen Fachkräfte gestärkt werden. Gute Arbeitsbedingungen bedeuten ausreichend Personal, weniger Bürokratie und faire Bezahlung. Die Stadt Bochum soll Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote fördern, Seiteneinsteiger unterstützen und so den Nachwuchs sichern. Erfahrene Kräfte sollen gehalten werden durch Entlastung im Alltag und echte Wertschätzung.
FDP
Eine stabile Versorgung mit Betreuungsplätzen bedeutet für uns, dass jedes Kind in Bochum unabhängig von Wohnort oder sozialem Hintergrund einen sicheren Zugang zu einer ualitativ hochwertigen Betreuung hat. Der aktuelle Mangel an Plätzen – sowohl in Kitas als auch im Offenen Ganztag – zeigt, dass noch viel zu tun ist. Wir fordern deshalb eine realistische und transparente Bedarfsplanung sowie den zügigen Ausbau fehlender Plätze. Dabei wollen wir alle Trägerformen – städtische, freie und betriebliche – einbeziehen und nicht durch unnötige Bürokratie behindern. Auch die Nutzung von Schulräumen, Turnhallen oder innovativen Containerlösungen muss unkompliziert möglich sein, um Engpässe kurzfristig zu überbrücken.
Eine kontinuierliche Arbeit in den Einrichtungen ist aber nur möglich, wenn die Beschäftigten gute Arbeitsbedingungen vorfinden. Deshalb wollen wir die Fachkräfte durch mehr Unterstützungskräfte entlasten, etwa für Verwaltungs- und Aufsichtstätigkeiten. So können sie sich stärker auf ihre pädagogische Arbeit konzentrieren. Gleichzeitig setzen wir uns für den Abbau von übermäßiger Bürokratie, zum Beispiel bei Dokumentationspflichten, insbesondere in der Kindertagespflege. Um den Fachkräftemangel langfristig zu entschärfen, brauchen wir eine gezielte Nachwuchsförderung, etwa durch mehr Ausbildungsplätze, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und eine bessere Wertschätzung der Arbeit in Kitas.
Darüber hinaus fordern wir flexiblere Betreuungszeiten, um insbesondere Eltern mit atypischen Arbeitszeiten zu entlasten. Der Ausbau sogenannter Flex-Kitas ist daher voranzutreiben. Unser Ziel ist es, langfristig eine vollständige Beitragsfreiheit für die frühkindliche Bildung zu erreichen – zunächst aber steht für uns die Qualität und Verlässlichkeit der Versorgung im Vordergrund.
AfD
Die Kinderbetreuung ist inzwischen der größte Posten im Haushalt Bochums und treibt die finanzielle Schieflage massiv voran. Es stellt sich dabei die Frage, ob Kinder immer in staatlicher Betreuung besser aufgehoben sind als bei ihrer Mutter oder ihrem Vater. Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der Eltern frei entscheiden können – ohne sozialen oder finanziellen Zwang, ihre Kinder in eine Ganztagsbetreuung geben zu müssen. Durch Anreize wollen wir es ermöglichen, dass mehr Eltern ihrem Wunsch nach einer Betreuung im eigenen zuhause erfüllen können. Gleichwohl müssen wir als Stadt aber geeignete Rahmenbedingungen schaffen, damit Eltern, die diese Möglichkeit nicht haben, ein geeignetes Betreuungsumfeld für ihre Kinder finden. Hierfür möchten wir die Qualität der Betreuung verbessern und die Belastung für unsere Fachkräfte senken.
Die Soziale Liste hat in ihrer Politik, in ihren Haushaltsreden, aber auch in ihrem Programm für die Kommunalwahl 2014deutlich gemacht, dass sie den Personalabbau und die Einschränkung von kommunalen Leistungen ablehnt. Wir treten auch dafür ein die Bezirke und Bezirksverwaltungsstellen zu erhalten. Die Aufgaben, die die Stadtverwaltung zu erledigen hat sind in den vergangenen Jahren eher gewachsen, von daher sehen wir die Notwendigkeit nach mehr Personal, insbesondere sollen die Ausbildungskapazitäten erweitert werden.
Außerdem unterstützen wir die Forderungen nach Arbeitszeitverkürzung zur 35-Stunden-Woche als Schritt zur Einführung einer 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich.
DIE STADTGESTALTER
Für die STADTGESTALTER ist eine sehr gute Versorgung mit Betreuungsplätzen und –zeiten im „Konzern Stadt“ ein wichtiges Ziel. Die Arbeitszeiten der Beschäftigten mit Betreuungsbedarfen sollten weiter flexibilisiert und an die Bedürfnisse der Betroffenen angepasst werden. Das gilt sowohl für Beschäftigte, die Kinder betreuen wie für solche, die Eltern oder andere Menschen mit besonderem Hilfebedarf unterstützen.
Die Stadt sollte eine Betriebs-Kita einrichten. Diese muss nicht von der Stadt, sie kann auch von einer anderen Einrichtung betrieben werden. Kinder in Büros, das Angebot von Familienbüros und ähnliche Möglichkeiten sollten selbstverständlich sein.
Übermäßige Belastungssituationen sollten durch eine grundlegende Reform der Verwaltung, bei der systematisch die Verwaltungsabläufe untersucht und dann den Bedürfnissen von Beschäftigten und Einwohnern wie Einwohnerinnen angepasst werden, auf ein vertretbares Maß reduziert werden.
Wattenscheider Chance
Wir können bereits heute auf eine breite Betreuungsstruktur sowie vorhandene Bildungs- und Ganztagsangebote aufsetzen. Dagegen stehen Platzknappheit in einigen Stadtteilen, zu große Schulklassen, eine teils veraltete digitale Infrastruktur, lange Wartezeiten für Kitaplätze, Fachkräftemangel und eine hohe Belastung des Personals. Um die Situation nachhaltig zu verbessern müssen wir
- Kitaplätze schaffen und flexibler gestalten;
- Personal durch eine gezielte Fachkräfteoffensive gewinnen und die Arbeitsbedingungen verbessern;
- die Gruppengrößen reduzieren und die Qualität steigern. Hierzu gehört auch eine bedarfsorientierte und gezielte Sprach- und Integrationsförderung;
- die konsequente und schnelle Modernisierung der Schulen. Dies beinhaltet auch eine Digitaloffensive mit modernen Endgeräten für die Schüler, die Lehrerfortbildung zu digitalem Unterricht sowie der Neubau einer Grund- und einer Gesamtschule;
- die Stärkung der Ganztagsbildung sowie Lernförderung und Hausaufgabenbetreuung vor Ort. Hierzu zählt auch die Förderung von Sport- und Kulturangeboten in Schulen;
- der Ausbau von Inklusion und Förderangeboten. Dies beinhaltet barrierefreie Schulgebäude, inklusive Konzepte und gezielte Förderplätze mit zusätzlichen Sonderpädagogen und Therapeutinnen und Therapeuten;
- eine bessere Abstimmung zwischen den Stadtteilen und den Angeboten. Hierzu gehört eine bedarfsgerechte Planung mit transparenten Wartelisten, regionalen Bedarfserhebungen und (mobile) Beratungsstellen für die Eltern.
Sahver Münch- Oberbürgermeisterkandidatin für Bochum (parteilos)
Die Versorgung unserer Kinder ist eine meiner zentralen Themen und auch Aufgabe unserer Stadt. Als Bochumerin und Lehrerin ist mein Ansatz ziemlich klar. Wir brauchen Verlässlichkeit für die Familien, genügend Plätze, kleinere Gruppen und stabile Arbeitsbedingungen für die Fachkräfte. Dazu gehört eine bessere Personalausstattung, gezielte Ausbildungs- und Weiterbildungsformen und ein wertschätzender Umgang mit allen Beschäftigten und Beteiligten.
Nur so sichern wir nicht nur die Betreuung der Kinder, sondern auch die Attraktivität des Berufs.
Wir müssen die Institutionen Verzahnen und Netzwerken!!!
Torsten Haunert
Vorsitzender
Christ-König-Str. 16
44789 Bochum
Tel: 0170 1459490
info@komba-bochum.de
