Komba fragt:

 
Wie stellen Sie sich die künftige Entwicklung der Verwaltungsstandorte und Gebäude vor?

 

 

SPD

 

 

 

Mit der Sanierung des Rathauses (Westflügel) und des Technischen Rathauses wurden größere Sanierungsmaßnahmen in Verwaltungsgebäuden durchgeführt. Diesen Weg gilt es im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten weiterzuführen. lm Wahlprogramm der SPD wird dazu zum Ausdruck gebracht, dass zur Umsetzung einer bürgernahen Verwaltung gute Arbeitsbedingungen in modernen und gut erreichbaren Verwaltungsgebäuden erforderlich sind.

 

 

CDU

 

Nicht nur die Verwaltungsgebäude sondern auch andere öffentliche Immobilien wurden in der Vergangenheit in der Tat mehr als vernachlässigt. Investitionen müssen in die Sanierung der Gebäude und insbesondere in die Sanierung des Rathauses und des BVZ in den nächsten Jahren vorgenommen werden. Die Arbeitsbedingungen sind teilweise nicht optimal und tragen nicht zur Motivation der Mitarbeiter bei.

Die Verwaltung sollte, soweit es möglich ist, einen zentralen Verwaltungsstando?t rund um das Rathaus errichten. Dazu stellt sich die Frage, in wie weit das Gebäude BVZ saniert werden kann oder ob unter wi?tschaftlichen Gesichtspunkten ein Neubau in Frage kommt. ln diese Überlegungen müssen auch die Gebäude des Gesundheitsamtes sowie der Musikschule mit einbezogen werden. Wir gehen davon aus, dass eine entsprechende Vorlage zur Beratung nach der Sommerpause der Politik vorgelegt wird.

 

 

DIE GRÜNEN

 

Stellen mit hohem und regelmäßigem Publikumsverkehr sollten möglichst zentral und gebündelt angesiedelt sein. Uns ist bewusst, dass die Sanierung bzw. der Ersatz des BVZ drängt, nicht zuletzt wegen der zum Teil sehr unkomfortablen räumlichen Arbeitsbedingungen (Heizung, Fenster etc.).

 

 

DIE LINKE

 

Leider noch keine Antwort.

 

 

FREIE BÜRGER

 

Eine funktionierende Stadtverwaltung muss in zeitgemäßen Büroräumen arbeiten können. Deshalb sind für den Erhalt und die Modernisierung insbesondere des historischen Rathauses die hierfür benötigten Mittel bereitszustellen. Die notwendigen Räumlichkeiten ergeben sich aus dem oben bereits erwähnten
Personalentwicklungskonzept. Ein strukturiertes Vorgehen wäre hier sehr hilfreich.

 

 

UWG

 

Leider wurde bei der baulichen Unterhaltung der Verwaltungsgebäude zu sehr "gespart". Die UWG hat immer wieder den Sanierungsbedarf betont. Jetzt bekommen wir die Quittung vorgelegt. Die Gebäude verfallen und das Arbeitsumfeld nimmt Schaden. Notwendige Investitionen dürfen nicht länger auf die lange Bank geschoben werden.

 

 

FDP

 

Am Beispiel vom BVZ kann man sehen, wohin es führt, wenn dringende Sanierungen von Gebäuden immer wieder aufgeschoben. Mittlerweile sind die Kosten für eine Sanierung derart gestiegen, dass der Abriss und Neubau eine ernstzunehmende Alternative ist. Bei der Standortfrage ist natürlich darauf zu achten, dass ein möglicher Neubau in unmittelbarer Nähe zum Rathaus realisiert werden kann, um die Verwaltungswege für die Bürgerinnen und Bürger möglichst kurz bleiben. Leitlinie für die Zukunft kann nur sein, Modernisierungen und Sanierungen frühzeitig anzugehen, damit unvorhergesehene Kostenexplosionen nicht den strapazierten Bochumer Haushalt erschüttern.

 

 

SOZIALE LISTE

 

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Torsten Haunert
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